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SUMMARY:Vortrag: Einblicke in das Projekt "Digitales Tsingtauarchiv": Deutsche Soldaten im Kriegsgefangenenlager Narashino (Japan)\, 1915-1920 (Dr. Takuma Melber)
DESCRIPTION:Über einhundert Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs scheint dieser globale Konflikt hinlänglich erforscht zu sein. Die letzten Veteranen dieses von 1914 bis 1918 tobenden\, industrialisierten Massenkrieges sind seit geraumer Zeit verstorben.  Das Digitale Tsingtauarchiv\, ein am Heidelberg Centre for Transcultural Studies (HCTS) der Universität Heidelberg angesiedeltes Projekt\, hat es sich zur Aufgabe gemacht\, private Nachlässe deutscher Soldaten\, die im Anschluss an die Belagerung Tsingtaus im November 1914 in japanische Kriegsgefangenschaft geraten waren\, zu digitalisieren und so der Nachwelt zu erhalten. Das Narrativ der ohnehin vergleichsweise nur wenig bekannten Geschichte deutscher Soldaten in japanischem Gewahrsam ist weitestgehend auf das auf der Insel Shikoku gelegene Bandō Furyoshūyōjo\, das Kriegsgefangenenlager Bandō\, zentriert. Bei diesem handelte es sich um ein erst im Laufe des Krieges eingerichtetes und als japanisches „Musterlager“ konzipiertes Gefangenenlager. Die Geschichte der weiteren in Japan während des Ersten Weltkries installierten und betriebenen Gefangenenlager ist dagegen noch immer stark unterrepräsentiert. Auf digitalisierte Egodokumente ehemaliger deutscher Kombattanten gestützt gibt dieser Vortrag Einblicke in das nahe Tōkyō befindliche Kriegsgefangenenlager Narashino\, bei dem es sich um eines der größten Lager in Japan handelte\, das beinahe über die Gesamtdauer des Ersten Weltkriegs betrieben wurde. \nDr. Takuma Melber ist ein deutsch-japanischen Historiker\, der am Heidelberg Centre for Transcultural Studies (HCTS) der Universität Heidelberg forscht und lehrt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte des modernen Japan und auf Japan im Zeitalter der Weltkriege im Besonderen. Sein Buch „Pearl Harbor – Japans Angriff und der Kriegseintritt der USA“ (C.H.BECK\, München 2016)\, das stärker die japanische Perspektive präsentiert und auf japanisches Quellenmaterial gründet\, wurde ins Englische übersetzt und liegt seit Kurzem auch als Paperback vor. Seine Monographie „Zwischen Kollaboration und Widerstand. Die japanische Besatzung in Malaya und Singapur (1942-1945)“ (Campus\, Frankfurt am Main 2017) wurde mit dem renommierten Förderpreis für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte 2017 (2. Platz) ausgezeichnet. \nDer Vortrag findet in Präsenz statt. \nOrt: Historicum\, Raum K 507 \n– in Kooperation mit dem Oberseminar Russland-Asien Studien\, Historisches Seminar der LMU –
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SUMMARY:Vortrag: Max Webers „Politik als Beruf“ (1919) im Spiegel deutscher und japanischer Politiker:innen (Prof. Dr. Masahiro Noguchi)
DESCRIPTION:Der Vortrag befasst sich mit der Frage\, wie der Denker und Soziologe Max Weber (1864-1920) in Deutschland und Japan rezipiert wird. Im Mittelpunkt meiner Betrachtung stehen Webers Vortrag „Politik als Beruf“ (1919) und dessen unterschiedlichen Lesarten von Politiker:innen in Deutschland und Japan. So hat Helmut Schmidt oft auf Webers „Verantwortungsethik“ verwiesen. Einige japanische Politiker hingegen lesen Webers Text aus anderer Perspektive. Die unterschiedlichen Lesarten von „Politik als Beruf“ scheinen eng mit dem unterschiedlichen Politikverständnis in Deutschland und Japan zusammenzuhängen. Ausgehend von der unterschiedlichen Rezeption von Webers „Politik als Beruf“ werde ich anhand ausgewählter Beispiele auf einige prägnante Themen in Hinblick auf Politik und das politische Verständnis in Deutschland und Japan eingehen. \nProf. Dr. Masahiro Noguchi ist Professor an der Juristischen Fakultät der Seikei-Universität in Tokyo. Er ist zurzeit Gastwissenschaftler an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München. \nDer Vortrag findet in Präsenz statt. Zudem wird es einen Livestream über Zoom geben: https://us02web.zoom.us/j/83077460339?pwd=QjVxMG1CK3BzRXdqTTVQYTIvSE1BQT09 (Meeting-ID: 830 7746 0339 Kenncode: Weber). \nOrt: Internationales Begegnungszentrum (IBZ)\, Amalienstr. 38\, 80799 München \nEintritt: Frei für Studierende und MitarbeiterInnen des Japan-Zentrums und Zoom Teilnehmer sowie für DJG-Mitglieder\, 10 Euro für Nichtmitglieder\, 5 Euro für Studierende und SeniorInnen ab 65 \n– in Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft (DJG) in Bayern e.V. –
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