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SUMMARY:Vortrag von Juljan Biontino\, PhD: "Probleme und Chancen des neuen Geschichtsunterrichts an japanischen Oberschulen seit 2022"
DESCRIPTION:Im April 2022 wurde der Geschichtsunterricht an japanischen Oberschulen reformiert. Das Fach „Rekishi sōgō (歷史總合)“ ist ein Versuch\, japanische Geschichte (ehemals Nihonshi) und Weltgeschichte (ehemals Sekaishi) in einen einjährigen Pflichtkurs zu integrieren\, der sich auf die Moderne und Neuzeit beschränkt. Bisher war der Geschichtsunterricht didaktisch auf das Auswendiglernen von Inhalten ausgelegt\, das Fach daher entsprechend unbeliebt. Der neue Lehrplan für Geschichte soll das Fach wieder interessant machen. Mit schülerzentrierten\, fragegesteuerten Methoden des „aktiven Lernens“ soll jungen Menschen methodisches Arbeiten beigebracht\, historisches Denken anerzogen\, und die Kreativität gefördert werden. \nInterviews mit Schüler:innen zeigen jedoch\, dass der neue Unterricht nicht als besonders neu oder interessant aufgefasst wird. Seit 2023 finden nun die neuen Wahlfächer\, Nihonshi tankyū und Sekaishi tankyū\, zum ersten Mal in angepasster Form statt. Sie sollen das Wissen zur Geschichte zurück bis in die Vorzeit weiter vertiefen und orientieren sich an der Methodologie von Rekishi sōgō. \nAnhand von Beispielen aus Lehrplänen und insbesondere Lehrbüchern aller drei neuen Fächer möchte ich die Unterrichtsreform umfassend vorstellen und Probleme und Chancen erläutern. Der inhaltlichen Abkehr von Ostasien soll dabei besondere Beachtung zukommen. \nJuljan Biontino studierte Japanologie und Anglistik im Magisterstudiengang an der Universität Heidelberg. Von 2010-2016 Doktorstudiengang an der Seoul National University\, Fachbereich History Education. Seit 2016 Assistant Professor am College of Liberal Arts of Sciences der Chiba University. \nDie Veranstaltung kann aufgrund des Bahnstreiks nicht wie zuvor angekündigt in Präsenz stattfinden. \nDiese findet nun online über Zoom über statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte wählen Sie sich hier ein: https://lmu-munich.zoom-x.de/j/95776579403?pwd=YmJoWHJLZUg1d3hlUlFpdTBFQ0tTdz09
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SUMMARY:Vortrag von Mg. Igor Prusa\, PhD et PhD: "Scandal in Japan: Transgression\, Performance and Ritual"
DESCRIPTION:This talk is an exploration of media scandals in contemporary Japanese society. In shedding new light on the study of scandal in Japan\, the talk offers a novel view of scandal as a highly mediatized “ritual” which manifests and manages revealed transgressions throughout Japanese history. The first part of the talk focuses on Japanese scandal as “media product”\, and it delves into the media’s role in constructing\, shaping\, and distributing scandals in Japan. Here\, I explicate the role of Japanese media organizations in a symbolic process of transforming leaked gossip into a full-fledged scandal. The second part of the talk approaches Japanese scandal as “social ritual”. It explores the performative nature of scandal\, highlighting how the scandal actors become characters in a larger social drama. Further\, it demonstrates how the social drama of confession\, exclusion and reintegration is turned into a spectacular media event with a high degree of ritualization. \nIgor Prusa is a Czech scholar in Japanese studies and media studies\, currently affiliated with Ambis University Prague and Metropolitan University Prague. He worked at the Czech Academy of Sciences. Prusa received his first PhD in media studies at Prague’s Charles University in 2010. In 2017 he defended his second doctoral thesis at the University of Tokyo. His research interests include contemporary Japanese society\, media scandals\, and anti-heroism in popular fiction. He is the author of “Scandal in Japan: Transgression\, Performance and Ritual” (Routledge\, 2023). He published more than 30 articles in a wide range of publications\, including Media\, Culture & Society\, Japan Forum and Heroism Science. Apart from his academic activities\, Igor Prusa is a music composer in a Japan-themed band\, Nantokanaru. \nDer Vortrag findet in Präsenz statt. Ort: Japan-Zentrum der LMU\, Seminargebäude am Englischen Garten\, Oettingenstr. 67\, 80538 München\, Raum 151.
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SUMMARY:Vortrag von Dr. des. Carolin Fleischer-Heininger: "Darstellungen von Behinderung in Werken der japanischen Gegenwartsliteratur: Projektvorstellung unter besonderer Berücksichtigung von Murata Sayakas Konbini ningen (2016)"
DESCRIPTION:Darstellungen von Behinderung sind der Literatur seit ihren Anfängen inhärent\, jedoch in der literaturwissenschaftlichen Japanforschung noch unzureichend untersucht. In meinem neuen Forschungsprojekt möchte ich zur Schließung dieser Lücke beitragen und dabei zugleich eine japanologische Perspektive zu den interdisziplinären literary disability studies anbieten. Besonders berücksichtigen werde ich das Diskursfeld der Erwerbsarbeit. Denn Behinderung als sozio-kulturelles Phänomen ist weitreichend und komplex verflochten mit Arbeit\, mit Formen ihrer Organisation sowie mit geltenden Vorstellungen und Normen. \nIn meinem Vortrag werde ich mein Projekt sowie als Fallstudie den im Jahr 2016 veröffentlichten Roman Konbini ningen コンビニ人間 (Die Ladenhüterin) von Murata Sayaka 村田沙耶香 (geb. 1979) vorstellen. Die Protagonistin dieses Werkes\, Furukura Keiko 古倉恵子\, weist Auffälligkeiten auf\, die sich – über ein vermeintlich normabweichendes Denken und Wahrnehmen hinausgehend – als Anzeichen von Autismus und somit einer psychischen Behinderung deuten lassen. Ausgehend von einem Überblick zur Autorin\, zum Roman sowie definitorischen und grundlegenden Überlegungen zu Autismus im Rahmen literaturwissenschaftlicher Untersuchungen\, analysiere ich\, angelehnt an die literatur- und kulturwissenschaftlichen disability studies\, im close reading drei Aspekte\, die für die Aushandlung von Autismus in Konbini ningen zentral sind. Dabei fokussiere ich mich auf die Betrachtung der Protagonistin als betroffenes Individuum sowie auf ihre Gedankenmuster und zwischenmenschlichen Interaktionen. Schließlich diskutiere ich\, wie Konbini ningen mit Blick auf zeitaktuelle Debatten sowie jüngste Entwicklungen psychische Behinderungen in Japan betreffend zu würdigen ist. \nCarolin Fleischer-Heininger ist seit Oktober 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Japanforschung (DIJ) in Tokyo. Sie hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ein Magisterstudium der Theaterwissenschaft sowie der Nebenfächer Neuere deutsche Literatur und Japanologie abgeschlossen und ebenda im Fach Japanologie zu literarischen\, dramatischen und filmischen Konstruktionen eines Nachkriegsjapan bei Terayama Shūji promoviert. Sie forscht zu Literatur und Kultur in Japan seit der Nachkriegszeit und interessiert sich dabei besonders für die Aushandlung von Differenz sowie für Modernisierungs- und Globalisierungstheorien. Am DIJ arbeitet sie zu Repräsentationen von Behinderung und Erwerbsarbeit in der japanischen Gegenwartsliteratur. \nDer Vortrag findet online statt und wird in Raum 133 (Japan-Zentrum\, Oettingenstr. 67) gestreamt werden: \nhttps://lmu-munich.zoom-x.de/j/92136629729?pwd=VThEVHh1aW5YWnJwSURJK1U5MmRtZz09 \nMeeting-ID: 921 3662 9729 \nKenncode: 596097
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SUMMARY:Vortrag von Dr. phil. Harald Kümmerle\, M.Sc.: „Japan‘s Covid-19 response and the recalibration of East Asia“
DESCRIPTION:Coming out of the pandemic\, Japan has maintained one of the lowest COVID-related per-capita mortalities worldwide while enacting relatively mild restrictions within its borders. In face of this\, it seems paradoxical that not only one\, but two prime ministers resigned within roughly a year importantly because of the handling of the pandemic. As late as February 2021\, some Japanese health experts suggested that Japan should pursue an elimination strategy\, pointing out the successes of other East Asian countries at that time. \n\nContributing to a reappraisal of pandemic measures\, this talk discerns several reasons why the Japanese response did not follow the „Covid consensus“ (Green & Fazi) that importantly included mass PCR testing and lockdowns. While legal constraints and a dearth of PCR testing capacity in the beginning did contribute\, the strategy adopted by Japanese health experts\, more „bricolage“ than „model“\, encompassed justifications and digital techniques that have hitherto been given little attention in international comparisons. \nThe talk also looks at arguments given by German science and technology experts who argued in favor of an elimination strategy. While the portrayal of pandemic responses in East Asia tended to be very reductive\, the dynamics of Orientalization at work were intricate and deserve further study. \nHarald Kümmerle is senior research fellow at the German Institute for Japanese Studies (DIJ) in Tokyo. He studied mathematics and computer science at the Technical University of Munich (TUM)\, Japanese Studies at the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU)\, and Japanese as a Foreign Language at Keio University in Tokyo. His doctoral thesis (Japanese Studies; defended in 2019) concerned the institutionalization of mathematics as a science in Meiji- and Taisho-era Japan. His research interests include the history of mathematics\, digital humanities\, new materialism\, and critical data studies. \nDie Veranstaltung kann aufgrund des Bahnstreiks nicht wie zuvor angekündigt in Präsenz stattfinden. \nDiese findet nun online über Zoom über statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte wählen Sie sich hier ein: https://lmu-munich.zoom-x.de/j/91236576756?pwd=N2d2UnVjTDZ4a1RFc1EwOEJsK2RMQT09
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