In ihrem neuen Beitrag „COVID-19 and the restaurant business in Japan: The social and economic dimensions of public health self-governance“ für die Fachzeitschrift Contemporary Japan zeigen Paul J. Kramer (LMU) , Gabriele Vogt (LMU) und James Farrer (Sophia University, Tokio) am Beispiel von Nachbarschaftsrestaurants, wie Japans freiwilliger Ansatz der „Selbstzurücknahme“ (jishuku, 自粛) auf lokaler Ebene eine wirksame Infektionskontrolle hervorbrachte. Großzügige, an Auflagen geknüpfte Wirtschaftshilfen und die aktive Unterstützung durch Nachbarschaften bildeten den Kern von Japans nicht-legalistischem Governance-Ansatz, der lokalen Akteur:innen eigenständige Antworten auf die Pandemie ermöglichte.
Der Beitrag ist Open Access erschienen:
Kramer, Paul J., Gabriele Vogt, and James Farrer. 2026. “COVID-19 and the restaurant business in Japan: The social and economic dimensions of public health self-governance.” Contemporary Japan, https://doi.org/10.1080/18692729.2026.2688323.